Aktuelles

Gesellschaft

Von Liebe und Wahnsinn

Warum Nähe und Beziehung für Menschen mit Psychosen so schwierig ist
Gefühle von Verliebtheit, von Beziehungsaufnahme und -Verlust können Psychosen auslösen bzw. befördern. Wieso das so ist und wie dem begegnet werden kann, war Thema eines Workshops mit dem Titel „Schizophrenie und Liebe“ bei den Psychodynamischen Tagen Langeoog. ‹ Weiterlesen ›

Gesellschaft

Ab auf die Straße

Psychiatrische Unterstützung für Obdachlosenprojekt gesucht
Die Zahl obdachloser Menschen in Hamburg hat sich innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt, die Zahl psychisch kranker Obdachloser nimmt offenbar massiv zu. Für das Caritas-Projekt „Straßenvisite“ wird dringend ein Psychiater bzw. eine Psychiaterin gesucht. Eindrücke von der Straße. ‹ Weiterlesen ›

Film

„Was uns nicht umbringt“: ein liebenswerter Therapiefilm

Es ist nicht ihr erster „Psychofilm“: 2009 erschuf sie mit „Helen“ einen sehr sehr ernsten Film über eine schwer depressive Frau, der auf psychologische Herleitungen verzichtete. Mit „Was uns nicht umbringt“ ist Sandra Nettelbeck angekommen bei einem wunderbar heiter-melancholischen und intelligenten Therapeutenfilm, der Lust auf Leben und Veränderung macht. ‹ Weiterlesen ›

Bücher

„Es lebe die Stadt!“

Mittlerweile wächst jeder zweite Mensch weltweit in der Stadt auf. Immer mehr Städte wachsen zu Megacitys mit mehr als zehn Millionen Einwohnern heran. Dabei haben Menschen, die in Großstädten leben oder aufgewachsen sind, ein erhöhtes Risiko, an Depressionen, Angst oder Schizophrenie zu erkranken. Macht die Stadt krank? Bedroht das Wachstum der Städte die Gesellschaft? Braucht es vielleicht einfach nur ideale Städte mit schönen Häusern, lebendigen Straßen, gutem ÖPNV, ruhigen, hellen Wohnungen und viel Grün um der Probleme Herr zu werden? Nein, meint der Berliner Psychiater und Stressforscher Mazda Adli, der ein interdisziplinäres Forum „Neurourbanistik“ mit aus der Taufe gehoben hat: Nicht die Stadt an sich mache krank, sondern dort entstehender sozialer Stress bzw. die Interaktion mit anderen Risikofaktoren. All’ dies – und die positiven Wirkungen der Stadt auf Hirn und Psyche, hat der leidenschaftliche Berliner in einem Buch mit dem Titel „Stress and the City“ zusammengetragen, das eigentlich eine Liebeserklärung an die Stadt ist und inzwischen größere Wellen geschlagen hat. ‹ Weiterlesen ›

Film

Wahre Helden: Die Rückkehr des Karl Schmidt

Früher war Karl der beste Freund von „Herrn Lehmann“. Autor Sven Regener hat Karls Geschichte weitergesponnen. Ende August kommt „Magical Mystery“ ins Kino. Erzählt wird, wie Karl, der inzwischen in einer drogentherapeutischen WG lebt, Techno-DJ’s durch Deutschland kutschiert. Was ihn unentbehrlich macht: Er muss ja nüchtern bleiben. ‹ Weiterlesen ›

Gesellschaft

Der Algorithmus der Gefühle

Psychiatrie 4.0.: Von Avatar bis Datenbrille
Datenbrillen zur Gefühlserkennung, Avatare, die Therapeuten spielen und Software, die einem das Wort im Munde umdrehen kann – die „schöne neue Welt“ ist da – und beunruhigt. ‹ Weiterlesen ›

Gesellschaft

„Ein Hammerbegriff, damit kann man vieles erschlagen“

Warum Prof. Claas Hinrich Lammers einer Zunahme von Narzissmus widerspricht – und was er Therapeuten rät ‹ Weiterlesen ›

Ethik

„Heil werden, ohne gesund werden zu müssen“

„Medizin ohne Maß?“: Prof. Giovanni Maio setzt einem„Diktat der Machbarkeit“ eine neue Medizinkultur der Besonnenheit entgegen – als Weg zu einem „guten Leben“ ‹ Weiterlesen ›